Karrierefallen agiler Führungskräfte – Die „Dunkle Seite“ der Persönlichkeit

Führungskarrieren finden oft ein jähes Ende. Der “Karrierezug” von ca. 50% aller Führungskräfte entgleist an irgendeinem Punkt in ihrer Laufbahn (Aasland, Skogstad, Notelaers, Nielsen & Einarsen, 2010; Hogan, Hogan & Kaiser, 2010). Von einer solchen Entgleisung (in der englischen Literatur: Derailment) spricht man, wenn die Führungskraft entlassen oder herabgestuft wird oder die Karriere auf einem Abstellgleis endet bzw. stagniert (McCall & Lombardo, 1983).

Ein Ansatz, Entgleisungen zu erklären, ist die sogenannte Dark Side of Personality – die dunkle Seite der Persönlichkeit. Solche „dunklen Eigenschaften“ oder „Risikofaktoren“, wie wir sie mal nennen wollen, werden durch Persönlichkeitseigenschaften, die Verhaltenstendenzen unter normalen Umständen beschreiben (z. B. Extraversion oder Gewissenhaftigkeit), nicht vollständig abgedeckt.  Dunkle Eigenschaften sind spezifische Merkmale, die gelegentlich in Situationen beobachtet werden können, in denen wir unser Verhalten weniger kontrollieren können (oder wollen). Dies passiert in stressigen oder belastenden Situationen oder auch, wenn wir müde sind. Selbstregulierende Strategien, die wir im Alltag einsetzen, um unser Verhalten sozial erwünschten Standards anzupassen, verlieren dann an Wirkung.

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Don’t hire a Rockstar! Oder auch: Was Rockstars von erfolgreichen Mitarbeitern unterscheidet!

© Fernando Ribas

Rockstars sind extrem erfolgreich, aber sind sie genau das, was Unternehmen suchen? Der Bedarf an innovativen und kreativen Mitarbeitern, die bereit sind neue Wege zu gehen und auf diesen auch noch erfolgreich sind, ist sehr hoch. Aber verfügen Rockstars über diese Eigenschaften? Und wie gehen sie mit dem Erfolg um?

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Wie eine hohe Passung Arbeitsgesundheit fördert

Müdigkeit, Erschöpfung und Burnout sind Begriffe, wie sie mittlerweile oft mit der heutigen Arbeitswelt in Verbindung gebracht werden. So geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, dass 18 Prozent der deutschen Vollzeitbeschäftigten an ihre Leistungsgrenzen stoßen, 23 Prozent keine Pausen machen und jeder Achte sogar krank zur Arbeit kommt.

Eine aktuelle Studie der Krankenkasse DAK schreibt, dass fast drei Millionen Menschen in Deutschland schon einmal verschreibungspflichtige Medikamente genutzt haben, um sich für ihren Job fit zu halten.

Welchen Beitrag können Arbeitgeber und Personalabteilungen liefern, um derartigen Trends entgegen zu wirken?

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