Karrierefallen agiler Führungskräfte – Die „Dunkle Seite“ der Persönlichkeit

Führungskarrieren finden oft ein jähes Ende. Der “Karrierezug” von ca. 50% aller Führungskräfte entgleist an irgendeinem Punkt in ihrer Laufbahn (Aasland, Skogstad, Notelaers, Nielsen & Einarsen, 2010; Hogan, Hogan & Kaiser, 2010). Von einer solchen Entgleisung (in der englischen Literatur: Derailment) spricht man, wenn die Führungskraft entlassen oder herabgestuft wird oder die Karriere auf einem Abstellgleis endet bzw. stagniert (McCall & Lombardo, 1983).

Ein Ansatz, Entgleisungen zu erklären, ist die sogenannte Dark Side of Personality – die dunkle Seite der Persönlichkeit. Solche „dunklen Eigenschaften“ oder „Risikofaktoren“, wie wir sie mal nennen wollen, werden durch Persönlichkeitseigenschaften, die Verhaltenstendenzen unter normalen Umständen beschreiben (z. B. Extraversion oder Gewissenhaftigkeit), nicht vollständig abgedeckt.  Dunkle Eigenschaften sind spezifische Merkmale, die gelegentlich in Situationen beobachtet werden können, in denen wir unser Verhalten weniger kontrollieren können (oder wollen). Dies passiert in stressigen oder belastenden Situationen oder auch, wenn wir müde sind. Selbstregulierende Strategien, die wir im Alltag einsetzen, um unser Verhalten sozial erwünschten Standards anzupassen, verlieren dann an Wirkung.

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Arbeit-4.0-Studie: Traditionelle Jahresgespräche haben ausgedient

metaBeratung_PM_Infografik_JahresendgesprächeAm Ende eines jeden Jahres werden in vielen Unternehmen so genannte Jahresendgespräche geführt. Aber ist das überhaupt noch sinnvoll? Drei von vier Führungskräften wünschen sich eine neue Feedback-Kultur. Einer der Hauptgründe dafür ist der Wunsch der Mitarbeiter zu flexibleren Organisationsstrukturen (77 Prozent). Dies ergab eine Studie des Beratungsunternehmens metaBeratung in Düsseldorf zum Thema „Human Resources in der digitalen Transformation“.

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Recruit or fake it!

Dr. Rainer Neubauer ist Geschäftsführer der HR- und Managementberatung metaBeratung
Dr. Rainer Neubauer ist Geschäftsführer der HR- und Managementberatung metaBeratung

Der CEO eines des größten deutschen Automobilherstellers sieht seine Konkurrenz im Internet. Er sieht sie in Google, in Uber und Tesla. Zwei der drei Konkurrenten stellen keine Fahrzeuge her. Tesla hat den Fokus auf Energie. Donald Trump wird Präsident der USA. Die AfD wird 2017 in den deutschen Bundestag einziehen. Populisten haben leichtes Spiel mit einer neuen Hasskultur. Renommierte Wirtschaftsexperten raten zum Grundeinkommen. Die Armut heute und im Alter polarisiert. In der Schweiz wurde darüber bereits eine Volksabstimmung durchgeführt. Ich selbst habe in 2016 meine Führungsrolle im Unternehmen komplett verändert, das Arbeitsmodell des Unternehmens wurde völlig auf den Kopf gestellt:Collaborative IT, Gleitzeit, Büro nicht mehr als einziger Ort der Wertschöpfung, Kontrollverlust, Empowerment.
Wer hätte das alles vor einigen Jahren vorhergesagt? Keiner. Wer traut sich nun, 2020 vorherzusagen?

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75 Prozent der deutschen Top-Manager zeigen Donald-Trump-Syndrom

Narzisstische Züge sind in den deutschen Chefetagen sehr stark ausgeprägt. 75 Prozent der Führungskräfte zeigen, ebenso wie der Immobilientycoon und US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump, ein narzisstisches Verhalten und stellen sich unentwegt in den Mittelpunkt, so die Marktbeobachtung von Dr. Rainer Neubauer, Geschäftsführer der metaBeratung GmbH.

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Sind „Laut“-Sprecher und Flipchartrenner die besseren Manager?

Dr. Rainer Neubauer ist Geschäftsführer der HR- und Managementberatung metaBeratung
Dr. Rainer Neubauer ist Geschäftsführer der HR- und Managementberatung metaBeratung GmbH

Reaktionen zum Artikel „Companies would benefit from helping introverts to thrive“, The Economist

Es gibt aus meiner Sicht ein Problem mit dem MBTI, dem Insight MDI oder dem DISC, um sie alle mal beim Namen zu nennen: Sie sind weder fein genug noch differenzieren sie, noch sind ihre Ergebnisse stabil über Zeit. Es ist also nicht klar, ob es sowas wie Introversion und Extraversion überhaupt gibt. Jung ist da auch keine große Hilfe, denn er war weder Empiriker noch ist er psychologisch experimentell unterwegs und seine psychologischen Typen spielen in der Forschung heute keine Rolle mehr – auch wenn es doch so schön einfach ist, andere in Typen zu kategorisieren.

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Arbeit-4.0-Studie: Chefs fürchten lustlose Mitarbeiter

Infografik PM Engagement 81 Prozent der Führungskräfte in Deutschland, erklären Motivation und das Engagement der Mitarbeiter zur Chefsache, um den digitalen Wandel zu meistern. Dies und andere überraschende Aussagen, sind das Ergebnis der Umfrage „Human Resources in der digitalen Transformation“ von metaBeratung, der Management- und HR-Beratung mit Schwerpunkt auf Persönlichkeitsverfahren.

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Es lebe die Kompetenz! Lebt die Kompetenz noch?

metaBeratung_Hogan-ConfigureDavid McClelland, US-amerikanischer Verhaltens- und Sozialpsychologe riet schon vor über 40 Jahren, sich bei der Vorhersage von beruflicher Leistung besser auf Kompetenzen zu fokussieren anstatt auf Intelligenz. Seine Kritik an der Intelligenz- oder auch IQ-Bewegung basierte auf der eingängigen Tatsache, dass vergangene Leistung der beste Vorhersageindikator für zukünftige Leistung ist. „Wenn Sie herausfinden möchten, wie gut jemand einen Bus fahren kann, lassen Sie ihn einen Bus fahren“, argumentierte McClelland, „und lassen ihn keinen IQ-Test machen.“

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Arbeiten 4.0-Studie: Deutsche Führungskräfte wollen mehr Fehler machen

metaBeratung Infografik PM FehlerkulturKnapp 2/3 der deutschen Manager wollen im Zuge des digitalen Wandels eine Kultur der Fehlertoleranz etablieren. Außerdem sollen der Umgang mit Risiken auf die „digitale Agenda“ des Arbeitgebers gesetzt und kreative Freiräume geschaffen werden. Dies sind Ergebnisse der Umfrage „HR in der digitalen Transformation“ im Auftrag von metaBeratung, der Management- und HR-Beratung mit Schwerpunkt auf Persönlichkeitsverfahren. Dafür wurden 100 Führungskräfte von Wirtschaftsunternehmen in Deutschland befragt.

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Zusammenarbeit zwischen Chinesen und Deutschen: Erfolg durch den Einsatz von Persönlichkeits-Assessments

Manager-ohne-AuslandseignungDass die Kulturunterschiede zwischen Chinesen und Deutschen gross sind, wissen wir nicht erst seitdem die Globalisierung den asiatischen Markt in den Fokus der wirtschaftlichen Interessen gerückt hat. Die Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Chinesen gehört mittlerweile zum Alltag in vielen Unternehmen, stellt sie jedoch auch vor grosse personelle Herausforderungen.

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Hogan Assessments und Sirota bringen gemeinsam den neuen „Engaging Leader Report“ heraus

The Engaging LeaderTULSA, Oklahoma. (2. November 2015) – Hogan Assessments, globaler Marktführer für Persönlichkeitstests und Sirota, Weltmarktführer im Bereich der Ermittlung von Mitarbeiterengagement haben in Zusammenarbeit einen ausführlichen Bericht zum organisationalen Engagement, den „Engaging Leader Report“, entwickelt.

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