„Einfach mal die Klappe halten“ sagt die Japanerin zum Boss

egg-583163_1280In 2010 hatte ich die Gelegenheit, im Vorfeld zu einem Workshop in Japan einer einheimischen Teilnehmerin Feedback zu ihrem Hogan Potentialbericht zu geben. Auf der Dimension „Einfühlungsvermögen“ hatte sie eine niedrige Ausprägung. Ich beschrieb, Personen mit niedrigen Ausprägung würden normalerweise als sachlich und direkt beschrieben. Weiterhin fokussierten sie im Gespräch stärker auf die Inhalte und bezögen mit Leichtigkeit Opposition. Die direkte Kommunikation führe zwar zur Klarheit im Gespräch würde aber von anderen häufig als hart wahrgenommen. Insbesondere bei beziehungsorientierten Gesprächspartnern besteht die Gefahr, dass dies als Angriff auf die Beziehung wahrgenommen wird, auch wenn das nicht intendiert ist. Zunächst wies die Japanerin die Darstellungen kopfschüttelnd zurück.

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Fit für Führung: Zwischen Selbstvertrauen und Selbstüberschätzung

Autor: Dr. Rainer M. Neubauer

Chefs sollten häufiger die Möglichkeit haben, sich herausfordernden Situationen zu stellen. Sie sollen daran wachsen. Das fordert ein aktueller Artikel in Zeit Online. Da Fehler aber häufig nicht toleriert werden, lehnen sich wenige aus dem Fenster, um sich auszuprobieren und können kaum aus neuen Situationen lernen. Angehende Führungskräfte können ihr Selbstvertrauen so kaum ausbauen. Gerade aber das macht – so der Artikel – den Erfolg einer Führungskraft aus.

Autor: Dr. Niklas Friedrich

Umso wichtiger ist es, Indikatoren für Selbstsicherheit in die Personalauswahl einzubeziehen. Persönlichkeitsverfahren, die auf psychologischer Forschung wie dem Fünf Faktoren Modell aufbauen (z.B.: Hogan Personality Inventory) erfassen genau solche Anlagen.

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