Don’t hire a Rockstar! Oder auch: Was Rockstars von erfolgreichen Mitarbeitern unterscheidet!

© Fernando Ribas

Rockstars sind extrem erfolgreich, aber sind sie genau das, was Unternehmen suchen? Der Bedarf an innovativen und kreativen Mitarbeitern, die bereit sind neue Wege zu gehen und auf diesen auch noch erfolgreich sind, ist sehr hoch. Aber verfügen Rockstars über diese Eigenschaften? Und wie gehen sie mit dem Erfolg um?

Jimi Hendrix, Kurt Cobain und Amy Winehouse. Alles tragische Beispiele des Club 27 mit Hang zum Exzess. Eine der gängigsten Theorien für das exzessive Leben vieler Stars ist die, dass Ruhm eine Belastung darstellt, die einige nicht verkraften können. Die Schattenseiten von Ruhm – verursacht durch hohen Druck und der ständigen Beobachtung der Öffentlichkeit – können gerade bei sensiblen Personen laut Prof. Dr. med Harald Gündel, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Ulm, Stress und Versagensängste hervorrufen. Auch wenn es, wie Nicola Menke auf Spektrum.de darlegt, oft ganz bestimmte Persönlichkeiten sind, die Erfolg anziehen, so sollte gerade bei der Auswahl von Mitarbeitern darauf geachtet werden, dass neben erfolgsverheissenden Persönlichkeitseigenschaften auch diejenigen ausgeprägt sind, die auf einen guten Umgang mit Stress und soziale Angepasstheit hinweisen.

Die Hogan Verfahren eignen sich gut, um ein auf das Unternehmen passendes Anforderungsprofil zu entwickeln und diejenigen Mitarbeiter zu identifizieren, deren Persönlichkeit genügend Rockstar für Erfolg, aber auch ausreichend Ausgeglichenheit für nachhaltige Performance aufweist. Insbesondere auch die Art und Weise wie eine Person mit Stress und Druck umgeht, kann so erfasst werden. Exzentrik führt in diesem Zusammenhang zwar zu Faszination, allerdings muss eine gewisse Passung zum Unternehmen gewährleistet werden. Es gilt daher Mitarbeiter auszuwählen, die die richtige Balance zwischen innovativ denkend und handelnd aufweisen, gut mit Stress umgehen können und als Führungskraft Faszination wecken.

Mit anderen Worten: Gerne so erfolgreich wie Rockstars und bitte stabil genug, um mit Erfolg oder Misserfolg umzugehen.

Ein Gedanke zu “Don’t hire a Rockstar! Oder auch: Was Rockstars von erfolgreichen Mitarbeitern unterscheidet!

  1. Tanja,
    Du hast völlig recht; ist genau wie beim Fussball. Einen teuren Torschützenkönig einkaufen ist die eine Sache, aber sie macht noch keine erfolgreiche oder gar kontinuierlich siegreiche Mannschaft.
    Da ist team-playing gefragt. Wenn´s mit dem Rest des Teams nicht funktioniert, in guten und in schlechten Zeiten, dann hat´s keinen Zweck.
    Das gleiche gilt für „passende“ Vorgesetzte und “ sales-Superstars „; das kann ich aus eigener langjähriger Berufserfahrung bestätigen.

    Mit freundlichem Gruß
    Jörg

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